Corona statt Space Cakes – Langerwartete LSF Laufreise nach Amsterdam

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<Yvette T. und Susanne Sch.> Dankbar nach drei Jahren Corona bedingte Verschiebung war es am 14. Oktober so weit und eine kleine Gruppe LSFler machte sich mittels Flixbus auf nach Amsterdam. Schon kurz nach Besteigen des Busses hätte die Reise ein jähes Ende gefunden. Unser Reiseleiter bestand auf die reservierten Plätze im Bus, aber der junge Mann, der schon auf dem Platz saß, wollte seinen Platz nicht räumen. Wir rechneten mit einer Schlägerei und dem Busverweis unserer Gruppe. Dies konnte Intervention der Reiseteilnehmer und dem Busfahrer verhindert werden.

In Amsterdam angekommen waren wir begeistert von unserem Hotel mit Restaurant. Schön war auch der Saunabereich. Leider konnte dieser nur von den Laufsportfreunden besucht werden, die an ihr komplettes Badeoutfit gedacht haben. In Amsterdam wird mit Textil sauniert. Im Notfall tut es auch saubere, ungetragene Unterwäsche, was wir erst von anderen Hotelgästen lernen mussten.

Der sportliche Teil der Reise begann am Samstag mit dem offiziellem Good Morning Run. Hier ging es quer durch Amsterdam und es war eine Alternative zur Stadtführung. Auch hier war der richtige Ort, um seine besten Kostüme zu präsentieren. Beeindruckend war hier der Ideenreichtum der unterschiedlichen Nationen.

Am Sonntag war unser großer Tag. Nach einem reichhaltigem Frühstücksbuffett, an welchem jeder LSFler seine individuellen Vorlieben ausleben konnte. Bequem mit der U-Bahn erreichten wir gegen Mittag das Olympiastadium, wo Start und Ziel war. Dankenswerterweise konnten die Läufer ihr Gepäck und Nach-Lauf-Belohnungen bei den Nicht-Läufern abgeben.

In unterschiedlichen Startblöcken ging es dann für alle auf die Halbmarathonstrecke. Die Strecke war außerordentlich abwechslungsreich. So gab es neben den offiziellen Musikstände auch viel privat organisiertes Motivationsprogramm. Von einfachem Boomboxen über Bands, Drehorgeln und DJs war alles vertreten. Auch wurden an einigen Stationen die Läufer zum Mitsingen animiert. Viele Verpflegungsstationen sorgten für die ideale Rennversorgung, so dass alle Laufsportfreunde ihren Lauf meistern konnten.

Besonders beeindruckend war die Vielzahl von Läufern. So sind auf der Halbmarathonstrecke über 18.000 Leute an den Start gegangen. Unter dieser Vielzahl waren wir sehr beeindruckt von zwei blinden Läuferinnen mit Begleitung oder der Mann, der seine im Rollstuhl sitzende Frau über die Strecke geschoben hat.

Am nächsten Tag belohnten wir uns mit einer Grachtenfahrt durch das schöne Amsterdam. Die Rückfahrt, ebenfalls mit dem FlixBus, verlief ohne besondere Ereignisse.

So war es für Neulinge und erfahrene LSF-Reisende eine schöne Reise, auf die sich das Warten gelohnt hat. Für alle, die zum ersten Mal dabei sind sollten sich bewusst sein, dass bei Reisen mit sportbegeisterten Menschen auch schon die Reise an sich mit viel Bewegungen und langen Spaziergängen verbunden ist. Das Orga-Team hat gute Arbeit geleistet und es blieben keine Wünsche offen.

Natürlich gab es auch Mitbringsel, statt der klischeehaften Kekse oder Merchandise Hoodies, gab es für einige das Corona Virus. Zum Glück war niemand ernsthaft erkrankt, so dass wir auf der LSF-Party wieder zusammen feiern konnten.

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