Ein Triathlon ist mehr als dreimal Laufen – 28.Bärentriathlon in Bad Zwischenahn

von Sascha Jänicke

Die Bären haben mit dem 28.Bären-Triatholn wieder einen riesigen Tatzenabdruck hinterlassen. Diverse Wertungen/Rennen wurden am vergangenen Wochenende, gut aufeinander abgestimmt, durchgeführt. Es gab u.a. Wettbewerbe für Swim&Run Kids, Regionalliga Nord Triathlon, Regionalliga Nord Swim&Run, Landesmeisterschaften Bremen im Sprinttriathlon, sowie Sprinttriathlon und Olympische Distanz für Jedermann. Einfach klasse was die Bären mit Ihren Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern bei dem zweitägigem Sportevent auf die Beine stellen. Dies durften wieder vier Laufsportfreunde aktiv genießen. Antje Günther startete im Team der Bären bei der Regionalliga der Damen über die Sprintdistanz und holte mit der Mannschaft den dritten Platz. Über die Sprintdistanz gingen auch Veronika Kneifel und Jan Kleen an den Start, allerdings in der "Jedermannwertung". Veronika (O-Ton: Eine der am besten organisierten Veranstaltungen hier in der Gegend) konnte Ihre Zeit aus dem Vorjahr um vier Minuten verbessern, was den 4. Platz in Ihrer AK (32./52. 1:50:24) bedeutete.

 

Jan Kleen lief souverän im Mittelfeld auf Platz 85. (85./130. 1:38:41). Er scheint Gefallen an der Abwechslung gefunden zu haben, schon im Juli absolvierte er die Sprintdistanz in Hamburg, beim dortigen Massenspektakel. Dagegen ist der Bärentriathlon klein und verschlafen, fast gemütlich, einfach ideal!

 

Ebenfalls im Mittelfeld landete Sascha, der über die Olympisch Distanz (OD) an den Start ging. Beim dritten Triathlon erstmals mit Neoprenanzug gestartet (ist man nun in der spirale der Materialschlacht angekommen?), half ihm das allerdings nicht zu einer besseren Wasserleistung. Die beste Wasserlage im engen Neo bringt  nichts, wenn man sich dem perfekten Brustschwimmen widmet und widerwillig nur ab und an krault. Beim Schwimmen fehlt einfach die Übersicht zum wohl fühlen. Wenn man sonst fast zwei Meter über den Dingen steht und sich dann auf Höhe der Grasnarbe orientieren soll, da setzt was aus. Entsprechend ist Sascha als 91./123 aus dem Wasser gestiegen, konnte beim Radrennen immerhin den 84.Platz einfahren und beim Laufen angekommen, endlich zeigen worauf er sich fast zwei Stunden lang freute: Rennen. Hier dann standesgemäß den 41.Platz gemacht. Ergo, auf den 73./123. vorgearbeitet. Am Ende bleib die Uhr bei 2:45:02 stehen, zwölf Sekunden eher als 2017, es geht voran. Das Wetter war am Sonntag nahezu perfekt, ganz im Gegenteil zum Sonnabend, wo aufgrund heftiger Regenfälle und Gewitter einzelne Rennen sogar abgesagt werden mussten.

 

Bilder: Veronika, Micha, Georg und Sascha  P.S. Auf einem der Bilder könnte man fast die Wendemarke der 1500m erkennen, aber die Boje ist so unfassbar weit weg, man kann die kaum erahnen. Und dann versuch dich da mal mit so einer Taucherbrille auf dem Kop hintreiben zu lassen.

 

 

Zurück